Die Familie wie auch eine Paarbeziehung ist wie ein "Mobile". Gerät ein Teil in Bewegung, so schwingen die anderen Teile irgendwie mit, jedes auf seine Art, in seiner Beschaffenheit. Wird da nicht gestoppt, besteht die Gefahr, dass mit der Zeit die einzelnen Teile total miteinander verhängt sind und ein Entwirren kaum mehr möglich ist.
Verändert sich nun bei einem Familienmitglied etwas, gleich in welcher Form, ob emotional, beruflich, gesundheitlich, bestehen Erziehungsprobleme, Streitigkeiten usw., werden die Anderen immer in Mitbewegung, in Mitleidenschaft gezogen. Um ein Verhängen, Verwirren zu vermeiden, ist es von zentralster Bedeutung, dass alle Familienmitglieder in die Therapie miteinbezogen werden. Wichtigste Voraussetzung dabei ist die Bereitschaft dazu.
Vorgehen
Je nach problem und Thema arbeite ich mit den einzelnen Familienmitgliedern, bzw. Partnern, aber auch immer wieder in gemeinsamen Sitzungen. Auch das Geburtsbild unterstützt dabei oft als hilfreiches Instrument, sowie auch die Arbeit des Familien- und Systemaufstellens, welche in Einzelsitzungen angewendet werden kann. |
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Ziel
Es ist nicht das Ziel, einen Sündenbock, einen Schuldigen für bestehende Probleme zu suchen, zu urteilen oder verurteilen, sondern zu erkennen, dass es genau diese Krisen sind, die wir brauchen, um uns weiterentwickeln zu können. in der Therapie werden Wege aufgezeigt und erarbeitet, mit Schwierigkeiten umzugehen und sie in einem grösseren Sinnzusammenhang in unserem Leben zu verstehen, damit Wachstum möglich wird. |
Schlussendlich soll die Selbstverantwortung dafür gestärkt werden, das jeder selber für sein Wohlbefinden verantwortlich ist, nicht die Familie und nicht der Partner. Erst dann ist man frei. |